ECU Mappings
Moin, ich fahr auf meiner offener LuFi, Coober ECU, Cat ist drin, Arrow mit Sieb(DB Killer)
Bis auf das wirklich dürftige Ansprechverhalten unten rum bin ich damit echt zufrieden, allerdings bin ich auch viel scheisse unten rum gewöhnt (1199S / RSV4 keine davon läuft unter 4K anständig)
Hab den Leerlaufsteller noch eingesteckt werde aber jetzt bald mal abziehen und erneut berichten wie es sich dann mit dem Rucken verhält. Hätte da jemand vllt nen Steckernegativ/positivLink für mich oder wie habt ihr das gelöst ??
Meint ihr ich sollte mich trotz Coober ECU auch an Drosselklappenstellschraube machen ???
Und eine Frage an die Coober ECU Fahrer, musste die 2. Lamda ziehen wie wahrscheinlich jeder ???
Hab jetzt nach 200km die check engine leuchte an, aber ausschließlich an wenn der Killswitch deaktiviert ist (also Startfähig).
Ist der Killswitch deaktiviert (motorrad lässt sich nicht starten) geht die Lampe sofort aus. Vllt da jemand Erfahrung ? Maschine läuft super trotz Leuchte
Auslesen steht noch aus ich muss noch auf den OBD Dongle warten.
Desweiteren lässt sich die Maschine mit der Coober ECU trotz eingelegtem Gang und Seitenständer draussen starten ???? Bei euch auch so ??
Zitat von tillk im Beitrag #183]
Moin, ich fahr auf meiner offener LuFi, Coober ECU, Cat ist drin, Arrow mit Sieb(DB Killer)
Meint ihr ich sollte mich trotz Coober ECU auch an Drosselklappenstellschraube machen ??? Ja nach dem du bei warmen Motor den IAC abgesteckt hast um die Drehzahl genau auf 2K einzustellen
Und eine Frage an die Coober ECU Fahrer, musste die 2. Lamda ziehen wie wahrscheinlich jeder ???Must bei jeder ECU bis auf E5+ abziehen
Desweiteren lässt sich die Maschine mit der Coober ECU trotz eingelegtem Gang und Seitenständer draussen starten ???? Bei euch auch so ?? Nein
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Hallo zusammen,
zur Dokumentation für alle nachfolgenden Kove-Fahrer schreibe ich meine ersten Erfahrungen mit der E5b Kove 450 Rally nieder.
Ich habe das Motorrad abgeholt und nach 500 km den Umbau vorgenommen.
Eingebaut wurde:
-Coober ECU E5b
-Luftfilter Coober
-Decat-Rohr von HP-Corse
Ziel war es, das Ansprechverhalten um die 4000 Umdrehungen zu verbessern und das Konstantfahrruckeln zu minimieren.
Nach dem Einbau der o. g. Teile hat sich jedoch eine Verschlechterung des Ansprechverhaltens ergeben, bei kaltem sowie warmen Motor. Das Bike hat sich stark verschluckt bei circa 4000 U/min, beim überschreiten dieser Drehzahl gab es keine Probleme mehr.
Ich habe anschließend getestet, ob die Idle-Air Control (IAC) einen Einfluss auf das Ansprechverhalten bei 4000 Umdrehungen hat, jedoch konnte ich keinen Unterschied feststellen.
Nach Kontaktaufnahme mit Coober haben wir besprochen, dass vermutlich der Abgasgegendruck zu niedrig ist, und Coober einen eigenen DB-Killer auch für den Original-Auspuff entworfen hat.
Ich habe in Absprache den Original-Katalysator wieder eingebaut um den Gegendruck zu erhöhen, das führte zu einem sehr guten Ergebnis. Das Bike ruckelt nicht mehr bei 4000 1/min, das Konstantfahrruckeln ist nicht mehr vorhanden und auch im Standgas kann das Bike im 1. Gang in der Ebene ohne ein ruckeln oder verschlucken bewegt werden.
Ich empfehle daher auf Basis eigener Erfahrungen für E5+ Bikes den offenen Luftfilter und die Coober ECU.
Vom Einbau eines Decat-Rohrs rate ich ab. :-)
VG
#191
I tried it this afternoon.
My setup: 2024 US street legal with a Coober ecu, decat midpipe, stock muffler, and foam uni air filter. The IAC is disconnected but I have not adjusted the throttle screw.
Results: When I first started it after performing that procedure the idle hunted up and down at first then settled in after 4 minutes. I did some low speed riding in 1st and 2nd gear for 10 minutes. Then a few full throttle pulls in second.
The idle has settled in and seems stable now.
3k to 4k was smoother than normal but that is a subjective observation. I tried to ride it between 4k and 5k rpm as that’s where I have surging issues on my bike. I wasn’t able to hold that rpm range long enough off road. I will test tomorrow on the road and report what I find.
Nachdem wir uns in den letzten zwei Wochen einmal mehr die Frage beantwortet haben ob Pinguine eigentlich Zugvögel sind - und ja, das sind sie - gibt es heute ein wenig "Urlaubstagebuch" und vielleicht die Antwort auf die Frage, ob die Kove eigentlich ein flugunfähiger Vogel ist, oder nicht.
Da der Resturlaub traditionell am 30.4. verfällt haben wir Pinguine uns kurz entschlossen auf den Weg in den Süden gemacht um speziell der ECU etwas auf den Zahn zu fühlen, verschiedene Mappings zu vergleichen und diese in einer Umgebung zu testen, welche unserem liebsten Einsatzgebiet (Rallye-fahren) am nächsten kommt, dem Spanischen "Trans Euro Trail".
Dieser eignet sich für uns ganz besonders als Testgebiet, da er schnelle Feldwege in verschiedensten Grip-Niveaus mit durchaus herausfordernden Enduro-Sektionen kombiniert.
Wir wären auch gerne die eine oder andere Düne gefahren, aber dafür reichte der Urlaub nicht aus.
Im Gepäck hatten wir unsere zwei bereits Rallye erprobten Bikes, die sehr ähnlich aufgebaut sind:
Kovalski / Private
Kove 450 Rally Low EU5
Härtere Federn / Standard Federn
Überarbeitetes Fahrwerk
51er Kettenblatt
Michelin Desert / Mitas E09 Rally Pro
Beide Fronttanks für 14l Benzin / ein Front- und der Hecktank für 23l Benzin
Arrow Slipon Titan mit ABE (getestet mit und ohne Sieb)
Mit Katalysator / mit "verlorenem (ausgeschlagenem) Katalysator"
Großer "Racing" Luftfilter
IAC abgeklemmt und MAP Wert kalibriert
Getestet wurden:
- EU5 Mapping
- Kove ProRace Mapping
- 230.1 Mapping
- TRC Race Mapping
- TRC Enduro Mapping
- Coober Mapping
- Team USA (angeblich 51 PS) Mapping
Ein kleines Bisschen Meinung vorab:
Ein guter Teil der hier getesteten Mappings ist so besch**** (oder schlicht geklaut), dass jede kommerzielle Verwertung an Wegelagerei grenzt!
Es beschämt mich als Ingenieur der Verbrennungstechnik, dass Leute sowas raus geben und ruhig schlafen können.
Falls ihr euch also überlegt (für die Kove oder ein anderes Motorrad) eine ECU oder ein alternatives Mapping zu erwerben, klärt bitte die Rückgabebedingungen und macht euch bei einem Prüfstand eures Vertrauens einen Termin zur Erprobung. Euer Motor wird es euch danken.
Was wurde getestet:
Wir Haben mein Motorrad mit einer Breitband-Lambda-Sonde ausgestattet und via OBDII und GPS verschiedene Fahrzeugdaten (Drosselklappenwinkel, MAP-Wert, Geschwindigkeit, ...) getrackt um das Verhalten bei unterschiedlichen Lastpunkten, sowie einem Volllast Beschleunigungstest auf einem wiederholbaren Streckenabschnitt zu testen.
Rußbild im Auspuff hat bei längeren Testfahrten bestätigt was Messungen schon vermuten ließen..
Das EU5 Mapping
ist bei einem Aufbau wie dem Unseren hoffnungslos zu mager, durch die Bank, überall.
Das wussten wir bereits von vorangegangenen Prüfstandsläufen Anfang 2025, weswegen Ich mich damals für das schwächere,
aber nicht so magere, ProRace Mapping entschieden hatte um die Rally zu fahren
Das Kove ProRace Mapping
ja, richtig gelesen, ist SCHWÄCHER! als das EU5 Mapping.
Das dürfte daran liegen, dass es in allen Lebenslagen so fett ist, dass der Verbrauch auf bis zu 6 Litern/ 100km bei flotter Gangart auf der Landstraße steigt (bei 70 Kilo Fahrer)
und die Breitband-Lambdasonde fröhlich den Dienst quittiert.
Wer glaubt nur ein zu mageres Gemisch schadet dem Motor möge sich in das Thema der Öl-Abwaschung am Zylinder einlesen..
Ich möchte Kove zur Ehrenrettung zu gute halten: der Arrow Titan hat eine ABE und einen DB-Killer intern verbaut. Eventuell gibt es ein Setup (komplett offenes Rohr)
bei dem diese ECU funktioniert, aber dann seid ihr definitiv hörbar illegal, und innerhalb von 250 km, ohne Gehörschutz, vermutlich taub.
Es ist außerdem eines der Grundmappings, welche schon früh bekannt waren, warum das wichtig ist kommt später...
Das 230.1 Mapping
Fährt sich unauffällig und ist etwas stärker als das EU5, jedoch immer noch zu fett, wenn auch bei Weitem nicht so wie das ProRace.
Mir persönlich gefällt der Einsatz aus dem Drehzahlkeller nicht, das mag aber subjektiv sein.
Ein Blick ins Mapping verrät: basiert deutlich auf dem ProRace aber mit angepasstem Gemisch, nur leider nicht angepasst genug um mit unserem Setup zu funktionieren.
Das TRC Race Mapping
Ist das ProRace Mapping mit minimalen Anpassungen bei denen ich mich frage ob der Entwickler in den letzten 15 Jahren ein Steuergerät gesehen hat.
Frei nach dem Motto "viel hilft viel" gibt es Sprit aus dem Eimer, Zündkurven bei denen jeder Achterbahnfreak neidisch wird
und warum man bei dem Motor die erwartete Abgastemperatur auf 1275° anheben muss kann ich mir auch nicht erklären
Finger weg!
Das TRC Enduro Mapping
Ist ebenfalls hoffnungslos zu fett, ähnlich seinem großen Bruder, im mittleren Drehzahlbereich ca. 10% magerer.
Dafür gleicht die Zündkurve im Randgebiet jetzt einem Freefall-Tower und variiert von -22° bis + 170° ... wer genau hier was zünden will ist mir ein Rätsel
Das Coober Mapping
Ist das EINZIGE Mapping bei dem ich daran glaube, dass hier ein Testmotorrad vorhanden war.
Fährt sich in jeder Lebenslage kraftvoll, erzeugt weniger Motorbremse wenn man vom Gas geht, ist mir persönlich etwas unruhig im Drehzahlkeller
(den man meiden sollte aber wenn man sich vor der Spitzkehre im Gelände verschaltet hackt sie auch mal in die Kette) und etwas dröge im letzten Viertel,
also zwischen 9t und 10,5t u/min, da sitzt nähmlich der, meiner Meinung nach zu frühe, Begrenzer.
Es ist immer noch leicht Fett (allerdings reden wir hier von Lambda 0,85 unter Vollast (ideal für die Umsetzungsgeschwindigkeit wäre 0,9)
wobei man auch Argumente für Motorinnenkühlung finden könnte)
Insgesamt hat Coober hier ein durchaus fahrbares Mapping gebaut, das man (vor Allem bei der Konkurrenz) empfehlen kann.
Die Auslegung ist dabei recht "Enduro" lastig, was wohl mehr eine Philosophiefrage als alles andere ist.
Auch bei längeren Ausfahrten im Gelände zeigte sich das Mapping unauffällig, kein Überhitzen, kein auffälliger Verbrauch und das egal ob mit Kat,
ohne Kat, mit Sieb ohne Sieb oder eine beliebige Kombination davon.
Das US 51PS Mapping
Ist ein geklautes Coober Mapping mit schlechterer Zündkurve
Hier wurde um die 4000 U/min bei wenig bis mittlerer Last die Zündung etwas verzögert um ein weicheres Ansprechverhalten zu erreichen.
Dieses Ziel wurde leider nicht erreicht.
Falscher Drehzahlbereich, falsche Maßnahme. Besser beim Original bleiben (das war bei 35-125 im 4. Gang auch schneller)
TLDR: Coober ist das Einzige Mapping, dass sein Geld wert ist und welches ich uneingeschränkt empfehlen kann, wenn man kein völlig offenes Setup fährt, da hilft dann wohl nur selbst machen.
Vielen Dank @NO1 für das zur Verfügung stellen der Lambdasonde
Pinguin Out
Flosse
Private
Dass bei den TRC Mappings was nicht passt kann ich bestätigen. Die Enduro V3 passte zwar von der Leistung, ich hatte aber einen Verbrauch von >8l/100 😳. Ich hab das dann reklamiert und die ECU zurückgeschickt. Die nachgebesserte hat dann auch noch ~7l/100 verbraucht, das war mir definitiv zu viel, unabhängig davon behaupten die dass das durchaus im Rahmen läge (auch die 8l), bin da kein Experte, glaub ich aber nicht.
Die 230.1 lief bei mir mit HP Corse incl. Decat und grossem Luftfilter gefühlt mit der besten Leistung, war mir aber zu Laut.
Die Coober läuft super mit dem HP Corse, Kat und dem großen Luftfilter, das bleibt jetzt erstmal, Verbrauch aktuell um die 5l bei bunt gemischtem Fahrbetrieb.
IAC bei allen abgeklemmt.
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